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Das Expat-Loch – gibt es das ?

Man kommt sich dann doch irgendwie undankbar vor: ins Ausland entsandt mit einem normalerweise angenehm gestrickten „Rundumpaket“ mit Wohngeld, Schulgeld, Auto, Fahrer, Heimreisebudget und sonstigen Incentives, die das Leben als Expat durchaus attraktiv machen. Und dennoch fragt man sich plötzlich: was soll ich hier, was fange ich mit mir an, wer bin ich noch? Die Kinder sind versorgt, der Partner ist viel weg und nach den ersten beschäftigten Monaten mit einrichten, organisieren und sich zurechtfinden kommt nun ein Loch der Leere. Und die Frage nach dem Sinn und dem entmachtenden Gefühl: „Wie konnte ich ich nur hierher gehen!“.

Alles erscheint plötzlich schmutzig, eklig und die anfangs noch mit Begeisterung erlernten ersten chinesischen Sätze erscheinen plötzlich wieder fremd und die Sprache lästig. Sehnsucht nach der Heimat kommt auf, alles Altbekannte gewinnt an Wert, alles Neue hier ist anstrengend und nervt nur noch.

Willkommen im unteren Knick der Kulturschock-Kurve! Um es vorweg zu nehmen: das ist völlig normal, ereilt quasi jeden im Laufe seiner Zeit als Expat. Meist wenn man nervlich besonders angreifbar ist, sei es man ist krank, schläft zu wenig oder hat ein Negativerlebnis.

Die gute Nachricht: Wo Regen ist, da kommt auch wieder Sonnenschein! Aber: das geht nicht ganz von allein. Man kann sich selbst helfen und mit eigener positiver Willenskraft und ein bisschen Mutzusprache aus dem Loch rausziehen, indem man aktiv wird, raus und unter Leute geht.

Und wer das nicht alleine schafft, dem helfen wir gerne dabei. Schreibt uns eine Email unter info@china-culture-consulting.de.